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Wie man feuerbeständige Beschichtungen für Stahlkonstruktionen auswählt und anwendet

Für Stahlkonstruktionen ist Brandschutz unerlässlich. Obwohl Stahl selbst nicht brennt, nimmt seine Festigkeit bei hohen Temperaturen rapide ab, was zum Einsturz der Konstruktion führen kann. Daher müssen für Stahlkonstruktionen Brandschutzmaßnahmen getroffen werden. Das Aufbringen feuerbeständiger Beschichtungen ist eine der gängigsten und wichtigsten Methoden, um dies zu erreichen. Heute erklären wir Ihnen, wie Sie feuerbeständige Beschichtungen für Stahlkonstruktionen auswählen und anwenden.

Feuerbeständige Beschichtungen für Stahlkonstruktionen werden in intumeszierende und nicht-intumeszierende Typen unterteilt. Nachfolgend eine kurze Erläuterung ihrer Unterschiede:

 

Merkmale

 

Intumeszierende feuerbeständige Beschichtung

 

Nicht aufschäumende, feuerbeständige Beschichtung

 

Feuerabwehrmechanismus

Bei Kontakt mit Feuer schäumt die Beschichtung auf und dehnt sich aus, wodurch eine verkohlte Schicht entsteht, die den Sauerstoff isoliert und die Ausbreitung des Feuers verlangsamt.

Die Beschichtung dehnt sich bei Feuer nicht aus; sie blockiert die Hitze durch ihre Dicke und geringe Wärmeleitfähigkeit.

 

Beschichtungsdicke

 

Dünn, typischerweise 1,5–2 mm

 

Dick, typischerweise 15-50 mm oder sogar dicker

 

Auftritte

ultradünne, glatte Oberfläche;

dünne, raue Oberfläche;

Relativ raue Oberfläche mit geringer dekorativer Wirkung, eher geeignet für den Einsatz in nicht sichtbaren Bereichen

 

Zeitlimit für die Feuerabwehr

 

≤ 2,5 Stunden

 

≥3 Stunden

 

Hauptbeschränkungen

Hohe Anforderungen an Baumaterialien (wie z. B. Korrosionsschutzfarbe) und Anpassungsfähigkeit an Außenumgebungen

dicke Beschichtung, schlechtes Aussehen, lange Bauzeit und Auswirkungen auf die Tragfähigkeit

Intumeszierender Typ und nicht intumeszierender Typ

Nachdem wir nun die Informationen und Unterschiede kennen, möchte ich Ihnen erklären, wie Sie die passende Brandschutzbeschichtung auswählen: In Innenräumen mit hohen ästhetischen Ansprüchen, wie Einkaufszentren, Bürogebäuden, Messehallen und Flughafen-Wartehallen, sind Stahlträger und -stützen sichtbar. Hier ist neben einem ansprechenden Erscheinungsbild auch ein guter Brandschutz erforderlich. Bei einer geforderten Feuerwiderstandsdauer von weniger als 2 Stunden (bzw. 2,5 Stunden) empfiehlt sich der Einsatz von intumeszierenden Brandschutzbeschichtungen. Auch für Leichtstahlkonstruktionen und Raumfachwerkkonstruktionen sind intumeszierende Brandschutzbeschichtungen empfehlenswert, da diese Konstruktionen belastungsempfindlich sind und das geringe Gewicht der Beschichtungen ein wesentlicher Vorteil ist.

Für Stahlkonstruktionsstützen und tragende Bauteile von Hochhäusern, bei denen die strukturelle Sicherheit wichtiger ist als die dekorative Wirkung, sowie für industrielle Schwerlastprojekte oder petrochemische Projekte wie Industrieanlagen und petrochemische Einrichtungen mit extrem hohen Brandschutzanforderungen empfiehlt sich die Wahl nicht-intumeszierender, feuerbeständiger Beschichtungen; bei Anforderungen an die Feuerbeständigkeit von ≥3 Stunden; und auch bei verdeckten Konstruktionen und Stahlkonstruktionen, bei denen die dekorativen Merkmale weniger im Vordergrund stehen, sollten nicht-intumeszierende, feuerhemmende Beschichtungen bevorzugt werden.

Intumeszierende Brandschutzbeschichtungen sind zwar teurer, benötigen aber weniger Material und sind einfacher aufzutragen. Nicht-intumeszierende Beschichtungen sind günstiger, ihre Schichtdicke ist jedoch höher, wodurch mehr Material pro Flächeneinheit benötigt wird und die Materialkosten daher nicht unbedingt niedriger sind. (Die Schichtdicke nicht-intumeszierender Beschichtungen sollte mindestens 15 mm betragen, da sonst die Qualität der Anwendung und die Brandschutzwirkung nicht gewährleistet werden können.)

Kurz gesagt, es handelt sich im Wesentlichen um einen Kompromiss zwischen „Ästhetik und geringem Gewicht“ sowie „Feuerbeständigkeit und Langlebigkeit“. Bei Projekten im Innenbereich, bei denen die Ästhetik Priorität hat, sind intumeszierende Beschichtungen die erste Wahl; handelt es sich jedoch um kritische, tragende Bauteile von Industriegebäuden oder Stahlhochhauskonstruktionen, bieten nicht-intumeszierende Beschichtungen mit ihrer Stabilität und hohen Feuerbeständigkeit eine zuverlässigere Grundlage.

Nach der Auswahl der geeigneten feuerbeständigen Beschichtung ist die korrekte Ausführung entscheidend für optimale Ergebnisse. Hier einige hilfreiche Tipps für die Ausführung:

1) Oberflächenbehandlung: Die Stahloberfläche muss sauber, trocken und frei von Rost und Verunreinigungen sein. Das Auftragen einer Rostschutzgrundierung verbessert die Haftung und die Gesamtleistung. Dies ist entscheidend für eine sichere Verbindung zwischen der Brandschutzbeschichtung und der Stahlkonstruktion und darf nicht ausgelassen werden.

2) Die Schichtdicke ist ein entscheidender Indikator: Die nationale Norm GB 14907-2018 „Feuerbeständige Beschichtungen für Stahlkonstruktionen“ legt eindeutig fest, dass die Schichtdicke von intumeszierenden Brandschutzbeschichtungen mindestens 1,5 mm und die von nicht-intumeszierenden Brandschutzbeschichtungen mindestens 15 mm betragen muss. Dies ist eine Grundvoraussetzung für die Gewährleistung der Bauqualität und der Brandschutzwirkung. Gleichzeitig sind die Herstellerangaben zu Schichtdicke, Trocknungszeit und Umgebungsbedingungen unbedingt zu beachten. Dadurch wird sichergestellt, dass die Beschichtung die erwartete Leistung erbringt.

3) Regelmäßige Wartung: Überprüfen Sie die Beschichtungsoberfläche regelmäßig auf Anzeichen von Abnutzung oder Beschädigung. Beheben Sie etwaige Probleme umgehend, um die Feuerbeständigkeit zu erhalten.

Bei der Verwendung von Brandschutzanstrichen ist die Kompatibilität mit der darunterliegenden Korrosionsschutzbeschichtung und dem Decklack entscheidend. Andernfalls kann die Brandschutzwirkung beeinträchtigt werden, was zum Abblättern des Anstrichs führen kann. Die typische Auftragsreihenfolge ist: Korrosionsschutzgrundierung → Korrosionsschutz-Zwischenanstrich → Brandschutzanstrich → Korrosionsschutz-Decklack. Für weitere Informationen zu Brandschutzanstrichen wenden Sie sich bitte an Forest Paint, ein führendes Unternehmen der Branche.


Veröffentlichungsdatum: 24. Juni 2026